rami ceramics
Throwing in Sections with Tom Kemp
Throwing in Sections with Tom Kemp
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Samstag, 16. und Sonntag, 17. Jänner 2027, jeweils 10 bis 17 Uhr, inklusive einer Stunde Mittagspause
Kurssprache: Englisch
Tom Kemp dreht seit rund 15 Jahren große, dünnwandige Gefäße aus Porzellan. An diesem Wochenende zeigt er dir, wie du an der Scheibe über deine Grenzen hinauskommst.
Große Gefäße entstehen auf zwei Wegen. Entweder du holst aus einem einzigen Stück Ton mehr Höhe heraus, oder du drehst mehrere Teilstücke und setzt sie zu einem Gefäß zusammen, das größer wird, als es aus einem Stück möglich wäre. In diesem Kurs lernst du beide Wege kennen.
Kursablauf
Der erste Vormittag gehört der einfachsten Grundform, dem Zylinder. Du übst, höher zu drehen, mit dünnen, gleichmäßigen Wänden und ohne schweren Boden, sodass du den Ton gezielt einsetzt statt ihn zu verschwenden. Am Nachmittag überträgst du das auf größere Formen und drehst die ersten beiden Teilstücke deines Gefäßes.
Am zweiten Tag setzt du diese beiden Teile zusammen, drehst das Gefäß ab und arbeitest es weiter aus. Daneben entstehen zwei bis drei weitere, größere Teilstücke, die du am Nachmittag ebenfalls miteinander verbindest. Wenn die Trocknung es zulässt, kannst du das große Gefäß zum Schluss noch abdrehen und fertigstellen.
Nach dem Wochenende weißt du, wie du aus weniger Ton mehr Höhe holst und wie du ein mehrteiliges Gefäß planst und sicher verbindest. Damit kannst du Formen umsetzen, die sich aus einem Stück nur schwer oder gar nicht drehen lassen.
Was mit deinen Gefäßen passiert
Wir brennen deine Stücke im Rohbrand, also noch ohne Glasur. Große Gefäße brauchen Zeit, um langsam und gleichmäßig zu trocknen, deshalb sind sie nach etwa fünf Wochen bei uns im Studio abholbereit. Glasieren kannst du sie danach bei uns im offenen Studio; das ist im Kurspreis nicht enthalten.
Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Fortgeschrittene. Du solltest einen Zylinder aus etwa 1 kg Ton sicher drehen können und dich mit den Grundtechniken an der Scheibe wohlfühlen. Für Anfängerinnen und Anfänger ist er nicht geeignet. Tom unterrichtet auf Englisch. [Falls zutreffend: Grundkenntnisse reichen, weil vieles über das Vorzeigen vermittelt wird.]
Material
Pro Person stehen für beide Tage bis zu 12 kg Steinzeugton zur Verfügung. Wer lieber mit Porzellan arbeiten möchte, kann das gerne tun; Tom zeigt seine Vorführungen ebenfalls mit Porzellan. Für 12 kg Porzellan statt Steinzeugton zahlst du 42 € Aufpreis.
Allgemeine Infos
Teilnehmende: mindestens 5, höchstens 10
Stornierung: Bis vier Wochen vor Kursbeginn kannst du kostenlos stornieren. Danach ist der volle Kurspreis fällig.
Mindestzahl: Melden sich weniger als fünf Personen an, sagen wir den Kurs ab und überweisen dir den vollen Betrag zurück.
Ort: rami ceramics, Volkertplatz 15, 1020 Wien
Kontakt: hello@rami-ceramics.com
Über Tom Kemp
Tom Kemp ist ein britischer Keramikkünstler. Er kommt aus der Kalligrafie und hat sich lange mit traditionellen römischen Schrift- und Pinseltechniken beschäftigt, bevor er vor rund 15 Jahren zur Töpferscheibe fand. Heute arbeitet er vor allem mit Porzellan und großen gedrehten Gefäßen. Die Genauigkeit des Drehens verbindet er mit dem, was er aus der Schrift mitbringt: Bewegung und die Geste des Pinsels. Seine Arbeiten beschreibt er als „writing without language“, als Schrift, die ohne Worte auskommt und über Form spricht. Neben seiner eigenen Arbeit gibt er sein Wissen in Kursen weiter, vor allem zu großen Gefäßen und dünnwandigen Formen aus Porzellan.
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